Naturschutz bei den Angelfreunden Haaren

Ja, wir sind ein Angelverein und aufgrund dieser Tatsache sagen wir, dass die Tiere, die in unserem Teich leben unsere Leidenschaft sind.

Das heißt aber nicht, dass uns das andere, um unseren Teich herum, nicht interessiert. Nein, es interessiert uns sogar sehr.

Wir sind auch der Meinung, dass wir Angler der Natur außerhalb des Wassers unsere volle Aufmerksam widmen sollten.

Wir denken sogar noch weiter:

Wir, die fortgeschrittene Generation, haben im Laufe unseres Lebens mitbekommen, wie dramatisch sich der Lebensraum unserer Tiere in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Soweit hingesehen wurde.

Unser Hobby (das Angeln) verbindet uns mit der Natur und lässt uns die Probleme in unserer lokalen Natur erkennen. Einige von uns nehmen sich dieser an und versuchen die zum Teil erlebte eigene auch ungewollten Achtlosigkeit gegenüber unserer Umwelt abzulegen und versuchen unseren Mitmenschen die Augen zu öffnen.

Wir sind diejenigen, die diese Erkenntnis insbesondere unserer Jugend mitteilen müssen. Sie sollte von vorne herein ein Auge für die Umwelt - unserer Natur - bekommen und lernen Freude daran zu finden und so dann auch mit dieser umzugehen.

Das haben wir uns jetzt zu Aufgabe gemacht.

Ein hartes Stück Arbeit, wenn wir uns einfach mal vor Augen führen, wie unsere Jugend aufwächst, welche Interessen sich entwickeln und wo das in unseren heutigen schnelllebigen Zeit hinführt. Handykonsum, Computer, Schillen, Abhängen, Stadt, Disco, Rauchen bis hin zu Respektlosigkeit, Alkohol und Drogen.

Draußen in der Natur, im Wald spielen, dass ist doch leider sehr selten geworden und wenn, dann hört es doch sehr früh wieder auf.

Das ist das, was viele von uns Eltern bis zum gewissen Grade bei unseren großwerdenden Kindern beobachtet. Wenn zum Teil auch unbewußt und letztendlich selber in diesem Problem gefangen.

Welches Kind oder auch Jugendlicher weiss schon, dass wir Menschen zum Beispiel ohne unsere Biene, welche eigentlich nur als böses, stechendes Insekt bekannt ist, nicht existieren würden?

Wissen Sie es?

Wir sollten uns darüber bewußt sein, dass das Unwissen und die einhergehende Konditionierung unserer Kinder zur 'bösen,stechenden Biene' ein ganz normaler Lernprozess ist, zu dem wir aufgrund von eigenem Unwissen und eigener Achtlosigkeit beigetragen haben. Die 'böse stechende Biene' wir den Jugendlichen vorgelebt und deren Unwissen ist letztendlich nicht die Schuld unserer Kinder.

Wer will bei dieser Tatsache böse auf die Interessenlosigkeit und Achtlosigkeit unserer Kinder sein, wenn der Lernprozess diesen Weg genommen hat.

Wären (waren) wir anders?

Und hier steht die Biene nur als Synonym für viele Dinge in unserer Natur.

Konditioniertes Angst und falsches Wissen sollte gegen Wissen ausgetauscht werden, so sind Angst und Achtlosigkeit bald vergessen und wird gegen Verständnis und bewußtes Leben ausgetauscht. Ein durchaus lohnenswertes Ziel. Und nicht nur für unsere Kinder!

Aber genug dieser Worte. Wir wollen den anderen Weg gehen und lassen uns auch bei Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen. Wir wissen auch, dass es kein Endziel geben wird, sondern allenfalls nur Teilerfolge.

Naturschutz bei uns. Was bedeutet das?

Wir sitzen noch in den Kinderschuhen und haben es uns zur Aufgabe gemacht große Teile unseres Grundstückes naturbelassen zu lassen.

Schwerpunkt neben der Fischerei ist zurzeit auch der Vogelschutz.

In der nächsten Zeit kommt auch noch ein Insektenhaus / Bienenhaus mit dazu, welches von unserer Jugend gestaltet und gebaut werden soll.



 

                                                                                  Unser Vogelschutz

                                

                                                     Unser Insektenhotel

 

 

Hier einfach mal ein paar Bilder, von den Tieren, die auf unserem Grundstück schon gesehen wurden.

 

 

Reh (Capreolus capreolus)

 

Rehe wurden bereits öffter auf unserem Gelände gesehen. Hier besteht anscheinen ein jahrhunderalter Pfad, den Rehe auch nach vielen Generationen immer wieder benutzen.

 

 

          Rotfuchs (Vulpes vulpes)

 

             Im Herbst 2012 hat Ralph einen Rotfuchs auf unserem Grundstück  

             gesehen.

      

            Ein seltenes Erlebnis.

 

 

         Nutria (Myocastor coypus)

 

            Bis Ende 2011 war ein Nutria fester Bewohner auf unserem 

            Grundstück.

 

            Danach wurde er leider nicht mehr gesehen.

 

 

        

        Stockente (Anas platyrhynchos)

 

            

 

          

           In jedem Jahr befindet sich ein Stockentenpärchen auf unserem Teich.

 

           Ob es immer das gleiche Pärchen ist, können wir nicht sagen.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                  Originalbild 2013

 

 

        

        Graureiher/Fischreiher (Ardea cinerea)

 

            

 

          

           Ein bei uns Anglern ein unbeliebter Gast. Der Fischreiher ist ein sehr

           scheuer und schlauer Vogel, der bei uns Anglern nicht gerne gesehen

           ist.

 

 

 

 

 

 

 

         Kormoran (Phalacrocorax carbo)

 

           Auch dieser ist ein sehr ungern gesehener Gast auf unserem

           Gelände.

           Der Kormoran hat ein natürliches Gespür für die Anwesenheit von

           Fisch.

           So kann er als Schwarmvogel durchaus komplette Fischbestände

           in einem Gewässer in kürzester Zeit auslöschen.