Norwegen - Angeltour 2011

 

Hier möchten wir Euch gerne ausführlich die Erlebnisse unserer Norwegen - Angeltour 2011 mit allen Vorbereitungen, Problemen, konkreten Preisen, Informationsquellen, Erfahrungen, Erlebnisse usw. vermitteln.

Jeder, der so eine Norwegenangeltour auch zu planen überlegt, aber auch erfahrene "Norgis", sollen von unseren Erfahrungen profitieren. Wenn Fragen aufkommen, sind wir gerne bereit darauf zu antworten.

 

 

Wir waren 10 Greenhorns

 

      Dennis        Giovanni       Josef          Ralph        Thomas      Peter       Rene     Christian   Helmut        Heinz



Alle mit überschaubarem Geldbeutel, so dass die Kosten nicht völlig gleichgültig sind. Keiner von uns hat Norwegen -Erfahrung und vereinzelt nur bedingte Meeresangel- Erfahrung.

Also brauchten wir Hilfe, Hilfe, Hilfe.

Unsere Erfahrung ist, dass man bei Recherchen im Internet oder auch von "Mund zu Mund", viel hört, liest oder gesagt bekommt. Viel Gutes. Aber auch viel Übertriebenes, gefährliches Halbwissen, und auch Unwahres.

Wie kann man das als unerfahrener "Möchtegern-Norgi" filtern?

Wir versprechen Euch, dass hier nicht gelogen, übertrieben oder gefährliches Halbwissen vermittelt wird. Wir sind hier unter Angler, und jedem ist das wohlbekannte "Anglerlatein" bekannt, was aber hier in diesem Reisebericht nicht zur Geltung kommt.

Keine Angaben hier sind Endlösungen.

Aber wir haben alles so gemacht, wie es im Folgenden beschrieben wird. Wir werden auch darauf hinweisen, welche Lösungen sich im Nachhinein als schlecht erwiesen haben und wie man es hätte besser machen können.

Wer sich etwas Zeit nimmt, kann hier unsere Norwegen- Erlebnisse nachlesen und bekommt von uns alle nützlichen Quellen und Links genannt, welche uns auch weiter geholfen haben. Natürlich lassen wir auch unsere persönlichen Erfahrungen als "Greenhorns" mit einfließen.

Wir hoffen, Ihr habt viel Spaß beim Lesen, und könnt für Euch Nutzen aus diesem Bericht ziehen.

Vielleicht konkretisiert sich im Verlauf des Lesens Euer eigenen, bis jetzt noch weit nach hinten gestellter Wunsch, auch mal so eine Tour anzufassen. Vielleicht kann auch mancher erfahrener "Norgi" hier noch was aufschnappen, oder zumindest amüsant lächeln.

Wir versuchen eine tabellarische Form in einen zeitlich chronologischen Ablauf zu wählen, so dass ein Nachschlagen bzw. Nachlesen sich nicht als Such- Fiasko erweist. Es werden in jedem Falle auch Bilder eingepflegt.

So, genug der Worte. Jetzt mal los!

. . . und bitte verzeiht meine nicht immer einwandfreie Rechtschreibung, Grammatik oder meinen Ausdruck. Es ist zwar alles überlesen, aber letztendlich so runter geschrieben.

Vorab:

Dieser Bericht wächst wie schon gesagt mit und mit.

Er beginnt bereits vor der eigentlichen Tour und hat dadurch noch mehr 'tatsächlichen Charakter' in der Vorbereitungsphase und ist nicht im Nachhinein makuliert. Unsere Angeltour findet erst im September 2011 statt. Aber es gibt im Vorfeld schon viel zu Berichten. Wir haben jetzt Januar 2011 und wir fangen schon mal an, damit auch nichts vergessen wird.

Bilder bzw. Fotos, sind Original aus unserer Angeltour 2011. Sollte es nicht so sein, werde ich explizit darauf hinweisen.

Die Vorbereitungen sind vielfältig und zu teuer soll der ganze Spaß auch nicht werden. Wir werden diesen Bericht nach und nach bei Bedarf erweitern und vervollständigen.

Inhalt:

1.) Entstehung unserer Norwegen - Angeltour

2.) Erste Schritte

3.) Ermitteln des Urlaubszieles

4.) Probleme mit gemeinsamen Urlaub

5.) Suche der Unterkunft

6.) Die Unterkunft

7.) Planung der An- und Abreise

8.) Fliegen nach Bergen

9.) Angelausrüstung

10.) Einreise-/ Ausreisebedingungen (was ist zu beachten)

11.) Preise in Norwegen

12.) Materialveränderungen nach einem halben Jahr

13.) Reisebericht

14.) Fazit

15.) Preise

16.) Schlusswort

1.) Entstehung unserer Norwegen - Angeltour:

Wie Ihr auf unserer Homepage sehen könnt, sind wir ein kleiner Angelverein mit zurzeit 16 Vereinsangehörigen. Im Juni 2010 kam im Rahmen einer geselligen Runde das Thema Meeresangeln, große Fische und dann auch "Norwegenangeln" auf. Es wurde darüber geredet, dass jeder von uns so etwas mal erleben möchte. Jeder hatte etwas dazu zu sagen, aber keiner war je da und wusste irgendwas wirklich.

Im Rahmen einer leicht fortgeschrittenen Bierlaune spielte das ‚Anglerlatein’ eine immer größere Rolle. Zum Teil waren die Arme für die Fischgrößen zu zeigen wieder mal viel zu kurz. Aber es war auch wieder ein schöner Abend.

Irgendwie wurde der Gedanke bei Vieren von uns im Laufe der nächsten Tage konkretisiert, was sich vereinsintern herum sprach. Ehe wir uns versahen, hat das Norwegenfieber umher gepackt und in kürzester Zeit waren wir 10 Interessenten, welche auch festes Interesse bekundeten und einer sollchen Tour fest zusagten.

Keiner wusste, wie man die ganze Sache so richtig anfassen sollte. Jedoch fingen einige Wenige dann an sich im Internet zu informieren.

Jetzt hatten wir einen "Haufen" von 10 Anglern, keiner hatte wirklich Ahnung. Aber einer musste, was die Planung anging, die Initiative ergreifen.

Vier von uns,


 

                         Giovanni                              Ralph                               Josef                         Helmut

 

knieten sich in die "Materie" hinein und fingen an zu Suchen und zu Recherchieren.

 

Der nachfolgende Bericht wurde mit Unterstützung von Giovanni, Josef, und Helmut zusammengestellt. Das Schreiben und die grundsätzliche Gestaltung übernahm Ralph, da er zurzeit alleine Zugang zur Homepage hat.

So weit - So gut !

2.) Erste Schritte:

Wir begannen mit der Suche im Internet. In Foren, Videos bei "Youtube". Wir suchten bei "Google" mit Schlagwörtern wie: "Norwegenangeln", "Angeln in Norwegen" u.ä.. So grub man sich immer tiefer in die "Materie". Zuerst biss man sich an den schönen Videos bei ‚Youtube’ fest. Man gewann erste Eindrücke über das "Know-how" und über die Fische, welche man fangen konnte.

Ralph fand im Internet das Portal "Norwegen-Angelforum", welches wir im Nachhinein jedem, der sich mit der Thematik "Norwegen -Angeln" auseinandersetzt, empfehlen können. Es ist wohl ein "Muss" für Norwegen- Angler. Die "eingefleischten Norgis" werden es mit Sicherheit kennen und zu Schätzen wissen. Hier konnten wir aus einer Vielfalt von Themen viele Informationen gewinnen. Hier tauschen sich langjährige "Norwegen-Angler" über alles aus, was mit dem "Norwegen - Angeln" im Zusammenhang steht: Fisch, Ausrüstung, Unterkunft, Fähre, Preise, besondere Gegebenheiten in Norwegen bis hin zu den vorzügen von Feilennuten in den selbst gebastelten Pilkern. Ralph stürzte sich besonders tief in das Forum und stand nach einer Zeit mit einer "Forum - Teilnehmerin" per Email in regelmäßigem Kontakt (natürlich nur zum fachlichen Informationsaustausch). Ja Jungs, sie ist weiblich, aber ich verspreche Euch, dass Sie mit Ihrem langjährig angesammelten Wissen und tiefgreifenden Interesse eine Reihe von Angler und auch "Norgis" in die Tasche steckt. An dieser Stelle möchte ich mich bei 'Angelzicke' von ganzem Herzen für alle ihre Information und Bemühungen bedanken. Ihre Informationen, Ratschläge und Anfängerfehler-Erfahrungen hatte die Grundlagen unseres Aufbaus gebildet. Aber dazu im Verlauf mehr.

Die ersten gewonnenen Eindrücke warfen auch die ersten Fragen auf:

- Welche Angelausrüstung und woher?

- Wie teuer wird das?

- Wann fährt man am besten?

- Wohin fährt man?

- Wie kommt man günstig dort hin?

- Was will man eigentlich?

- Riesige Fische, oder erst einmal nur in Norwegen angeln?

- Wo in Norwegen angeln?

- Wie bekommen alle 10 Angler gleichzeitig Urlaub?

 

                         Auf der Suche der Problemlösung wurden Antworten gefunden.

                  

                         Aber es kamen auch neue Fragen auf:

 

                                      - 10 Angler, jeder hat eine andere Meinung.

 

 

 

                                   Das ist nichts für einen ruheverwöhnten Angler.

 

 

3.) Ermitteln des Urlaubzieles

Nach vielem "Hin und Her" musste man so langsam zu "Potte" kommen.

Wir einigten uns darauf, dass wohl der September, was die Tourplanung und dem Fischvorkommen in Norwegen anging, sich als guter Monat darstellte. Wir konnten uns auch darauf einigen, dass das Hordaland eine gute Alternative für das "Wohin?" darstellte. Jetzt konnten wir uns dann auf die konkrete Suche nach einem idealen Unterkunftsobjekt machen.

Anmerkung: Warum Hordaland?

 

 

 

 

Hordaland ist eine Provinz in Norwegen (grober Bereich: Bergen).

Wir haben uns für diese Provinz aus folgendem Grunde entschieden:

Im Verlauf der ausgedehnten Internet-Recherchen haben wir herausgefunden, dass sich viele "Norgis" für das Rogaland entscheiden.

 

Vordergründlich wird wohl hier die kurze Anreise zum Wohnobjekt stehen. Unabhängig von diesen "Norgis", weiß ich (Ralph) von meinen Schwiegereltern, welche schon des Öfteren Rundreisen in Norwegen gemacht haben, dass das Autofahren in Norwegen nicht immer ein Spaß ist. Das habe ich mit eigenen Augen auf privaten Videofilmen gesehen.

Des Weiteren meinen wir herausgefunden zu haben, dass die Größe der Fische von der Lage in Norwegen abhängig ist. Man muss sich darüber bewusst werden, dass es offensichtlich so ist, dass die Fische im Süden von Norwegen doch kleiner sind. Je höher in den Norden, an der Westküste vorbei, je größer die Fische. Wir werden es ja sehen. Abgesehen davon wird insbesondere der Fensfjord als sehr fischreich beschrieben.

So muss man den Spagat zwischen Fahrzeit und welche Fischvorstellung man so hat machen. Letztentlich konnten wir uns darüber einig werden, dass das "Rogaland", also Südwestnorwegen, nicht das Ziel werden sollte. Aber auch nicht die weit im Norden gelegenen "Lofoten". Wir einigten uns auf die Region um Bergen

(Hordaland).

4.) Probleme mit gemeinsamen Urlaub:

Der gleichzeitige Urlaub für alle Angler gestaltete sich auch sehr schwierig. Nachdem wir uns für die Woche vom 27.08.2011 bis 03.09.2011 entschieden haben, gab es doch noch Probleme bei Ralph. So konnten wir uns zum Glück noch für die Woche vom 03.09.2011 bis zum 10.09.2011 entscheiden, aber mit dem neuen Problem, dass Josef für den ersten Samstag verhindert war. Da es zu diesem Zeitpunkt feststand, dass wir mit Pkw anreisen wollten und wir auch Josef die Teilnahme an der Norwegen-Tour ermöglichen wollten, kamen wir dann auf die Idee, dass für Josef am Sonntag, dem 04.09.2011, ein Flug nach Bergen gebucht werden soll. Somit war dann dieses Problem auch gelöst. (Zur Variante des Fliegens später noch mehr)

5.) Suche der Unterkunft

So machten sich Josef, Helmut und Ralph (erst einmal jeder für sich) im Internet auf die Suche, um eine passende Unterkunft zu finden. Uff! Hier findet man viel. Zu viel! Das anfängliche Problem war, dass man im Internet nur wenig Zusammenhängendes fand. Mal hier etwas, mal da etwas, bis Ralph dann auf die Internet Seite 'Tourist- Online' gestoßen ist. Dieser Reiseveranstalter ist aus unserer Sicht für Norwegenangler sehr zu empfehlen. Hier hat man unter Anderem eine Spezialisierung auf Angelreisen zu einem annehmbaren Preis. Des Weiteren stellten wir fest, dass sich auf dieser Seite die meisten Objekte, welche wir im Internet im Vorfeld wahllos irgendwo zufällig fanden dort fast alle in diesem einen Portal wiederfanden.

Anmerkung: Um es Vorweg zu nehmen: Wir haben unser Objekt bei (Tourist- Online) gebucht; haben aber eine Buchungsbestätigung von Dan-Center bekommen. Ralph hat es sich nicht nehmen lassen, bei 'Tourist- Online' anzurufen und nach dem Zusammenhang zu fragen. Die Lösung scheint simpel: Dan-Center vermietet Ferienhäuser, wie auch unser Objekt. Jedoch fasst 'Tourist- Online' mehrere namhafte Reiseveranstalter, so auch Dan-Center, zusammen und baut ihre eigene Homepage unter anderem spezifisch auf "Angelurlaube" ausgerichtet auf. Die Preise sind gleich, wie auch bei den namhaften Reiseveranstaltern. Man arbeitet bei 'Tourist- Online' wahrscheinlich auf Provision.

Wir haben festgestellt, dass es uns nicht weiterführt, wenn jeder für sich sucht, und jeder für sich meint was gefunden zu haben. Wir haben entschlossen uns zusammen zu Setzen und unsere bis dahin gewonnenen Erkenntnisse zu Sortieren.

6.) Die Unterkunft

So haben wir uns nach stundenlangem Suchen unter dem Einfluss von viel Kaffee im Auswahlverfahren für eine Unterkunft in Masfjorden, 80 Kilometer oberhalb von Bergen am Fensfjord, entschieden.

 

 

Warum dieses Objekt?

- Der Preis stimmte.

- Das Objekt war für 11 Personen.

- 2 Boote sind dabei (Boote war sowieso ein Problem für sich; bei 10 Leuten).

- Liegt nah am Fjord.

- Liegt in der Provinz Hordaland, so wie wir uns das vorgestellt haben.

- Die Bilder in der Beschreibung sprachen uns an.

- Und in der Beschreibung wird von ruhigem Wasser aufgrund einer windgeschützten Lage, trotz starker Winde gesprochen. (Wenn man viel über "Norwegen-Angeln" liest, liest man auch viel über schlechtes Wetter, einhergehend mit nicht möglichen Ausfahrten mit dem Boot; bis hin zu gar keiner Ausfahrt während einer ganzen Angelwoche)

Das Objekt hatte einen Preis von 1045 € für eine Woche in unserer Preisperiode und die beiden Boote kosteten 422 € zusätzlich. Zu den Booten später.

Anmerkung: Die ersten Kosten entstanden. Keiner von uns ist, wie oben bereits angesprochen, Millionär. Somit mussten die ersten Vorausbezahlungen von allen geleistet werden. Für das Haus incl. der beiden Boote waren jetzt Kosten in Höhe von 1489 € entstanden. Durch 10 Personen ergab für jeden 148,90 €. Wir einigten uns darauf, dass jeder vorab 150 € bezahlt, obwohl eigentlich erst eine Anzahlung von insgesamt 261,25 € fällig war. Der Hintergrund war, dass nach einer Diskussion festgelegt wurde, dass kein Anspruch auf Rückzahlung dieser kompletten 150 € bestehen kann. Denn sollten aus unerwarteten Gründen mehrere Angler abspringen und das Geld zurück bekommen, müssten die Übriggebliebenen den Differenzbetrag ausgleichen, was zu Komplikation führen könnte, bis hin zur Tourabsage. Die Möglichkeit, dass eine andere Person für einen Nichtmitfahrer einspringen könnte, wurde unter Vorbehalt zugestimmt. Alle waren damit einverstanden.

Das Objekt (Unterkunft) hat eine Kapazität von 11 Personen. Man kann es hier einsehen und Ihr könnt Euch selber ein Bild davon machen. Um den Preis niedrig zu halten, war erst angedacht diese Personenzahl (also die 11maximal möglichen Personen) auch anzustreben. Dieser Gedanke wurde aber verworfen. Eine 11te Person würde zwangsläufig einen dritten Pkw erforderlich machen und würde die Anreisekosten nicht unerheblich erhöhen. Zur Anreise aber später.
Des Weiteren würde das Objekt nicht bis zum Letzten ausgereizt sein und mit einer Person weniger würde es mit Sicherheit entspannter im Haus zugehen.

Also entschlossen wir uns anstehende Mitfahrbewerber letztendlich Abzusagen.

Am 08.12.2010 haben wir unsere Unterkunft mit 261,25 € anbezahlt.

Nach der vollendeten Buchung kamen Abfahrgefühle auf. Es konnte eigentlich schon los gehen.

                                                                                        Bild aus dem Internet

 

 

Es ist geschafft. Jetzt noch ne' Angel, die Fähre und los!!

Das aber war leider zu einfach!

Soweit waren wir jetzt. Die Probleme, wie: das Wo, das Wann und das Wer waren gelöst.
Aber schon kamen die nächsten Probleme dazu:

- Wie kommen wir dort hin?

- Welche Fähren?

- Wie viele Pkw?

- Welche Angelausrüstung?

- Wie viel Platz im Pkw?

- usw.

An dieser Stelle soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass jedes einzelne Problem nacheinander abgearbeitet wurde. Nein. Die Angelausrüstung war immer ein latentes Thema. Das Problem der An- und Abreise (ob es die Fähre war, die Anzahl der Pkw, wie viele Personen im Pkw, wie die Ausrüstung mitnehmen, kann man hinfliegen etc.) war von Anfang an bis Mitte Februar 2011 immer ein recht manifestes Thema.

Die jungen "Burschen" redeten von 'Frauen kennen lernen'. Da sehe ich aber schwarz!

 

 

 

Meiner Ansicht nach gehört da eine gesunde Dosis Optimismus dazu, oder auch viel Phantasie.
Naja, vielleicht irre ich mich da auch.

Meiner Ansicht nach gehört da eine gesunde Dosis Optimismus dazu, oder auch viel Phantasie.
Naja, vielleicht irre ich mich da auch.

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7.) Planung der An- und Abreise

Von Anfang an war die Anreise ein Problem und war im Rahmen der Unterkunftssuche immer manifest zugegen. Jetzt war die Unterkunft gefunden.
Alleine was die Anreise beteffend, ergab sich bis zum jetzigen Zeitpunkt (Mitte Februar) immer weitere und neue Überlegungen. Der Spagat zwischen kostengünstigen und komfortablen Anreisen war groß. Was gab es alles dazwischen?
An dieser Stelle war das Forum (Norwegen-Angelform) recht hilfreich und ergab viele Aufschlüsse. Besonders Wiebke, mit der Ralph in regelmäßigem Email- Kontakt stand und auch noch steht, gab uns viele Hinweise ihrer Erfahrungen bezüglich der An- und Abfahrt. Der Urgedanke mit 3 Pkw zu fahren und die kürzeste Fährstrecke (Hirtshals-Kristiansand) wurde immer weiter verworfen. Hier stand eine Fahrt von ca. 3000 Kilometer hin und zurück an. Das ist nicht wenig. Es entstanden immer mehr neue Varianten, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte. Denn auch, wenn die meisten für uns nicht in Betracht kamen, so könnte es für Euch doch eine Lösung sein. Hier zur Info: Es gab noch mehr Varianten, mit kleinen veränderten Optionen. Alle werde ich nicht erwähnen. Das würde den Rahmen, wie ihr im Folgendem sehen werdet, sprengen.

Ehe ich aber zu den einzelnen angedachten Varianten komme, solltet Ihr wissen, dass die Option 'Fähre' zum damaligen Zeitpunkt immer eine Variable war. Natürlich haben wir im Internet nach Fähren und dazugehörigen Preise gesucht. Zuerst sind wir von den Angebotspreisen, welche als Autosparpakete im Internet angeboten werden ausgegangen. Das erwies sich aber als fahrlässig und unreal.
Wenn ich im Folgendem über Fährpreise rede, dann von den Preisen, von denen wir ausgegangen sind, nämlich ca. 60 € pro Pkw, pro Strecke, wie es im Netz drin steht. Total unreal!!!! Darauf gehe ich noch mal näher ein, weil es für die Gesamtkosten ein wichtiger Punkt ist.

Anmerkung: Wir gehen hier von 3 Pkw mit (LPG) Gasanlage aus. Mit solchen Fahrzeugen fahren wir auch.

Also,

1. Variante

Die Ursprüngliche. Wir fahren von Heinsberg (bei Aachen) mit 3 Pkw und einem Anhänger nach Hirtshals (940 km), mit der Fähre von Hirtshals nach Kristiansand und dann von Kristiansand nach Masfjorden (520 km).

geplante Kosten hin und zurück:

- ca. 3000 km Fahrt * 3 Pkw = 9000 km = (bei ca. 13 L/100km) = 1170 L. Gas x ca. 0,70 € = 820 €

- Fähre für 3 Pkw und einem Hänger (unrealistische) 420 €

- Maut (nicht bestätigte Angaben aus einem Internetforum) hin und zurück 3 Pkw = 300 €

Gesamt: 1540 € für 11 Leute sind 140 Euro pro Person.

Wurde aber nicht nur wegen der hohen Kosten verworfen. Wie oben bereits erwähnt haben wir uns für 10 Personen entschieden, was einen dritten Pkw unnötig machen soll. Hierbei müßen 3000 km gefahren werden.
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2. Variante

Alle (11) Fliegen hin und zurück.

- Flugpreis pro Person hin und zurück 140 Euro = 1540 Euro

- 3 Mietwagen a' mind. 430 Euro / Woche (kleinste Variante) = 1290 Euro

Gesamt: 2830 Euro; pro Person 284 Euro.

Zu teuer!!!! Und was ist mit dem ganzen Gepäck? Kostet mit Sicherheit noch zusätzlich. Wie bekommen wir es weg?

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3. Variante

Ein Pkw (5 Personen) mit Anhänger fährt und die restlichen 6 fliegen. So könnte man die Mietwagen sparen.

Ohne zu rechnen. Das funktioniert auch nicht!

Erstens ist es auch teuer, und zweitens man müsste zweimal zum Flughafen (eine Strecke ca. 80 km; in Zeit: 1:30 Std.) fahren. Wurde überlegt, aber auch verworfen!

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Jetzt kam man darauf, zu zehnt zu bleiben! Ergo:

4. Variante

Wie die 3. Variante, nur 5 Personen Fliegen. Ist aber immer noch ein Problem. Klappte aber auch nicht. Hier ist zu bedenken, dass Josef am Folgetag auch am Flughafen abgeholt werden müsste, und dann auf der Rücktour auch mit dabei ist. Das Fliegen wurde damit ganz verworfen.

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Es gab noch mehr Konstrukte und man verzweifelte langsam. Hier wurde auch angedacht, dass Ralph mit dem Motorrad fährt. Dann käme auch eine Flugvariante wieder in Betracht. Eigentlich wäre Ralph sogar sehr gerne mit dem Krad gefahren. Norwegen mit dem Krad kann nur ein Traum sein. Jedoch würde das Krad alleine Kosten von ca. 450 € verursachen. Auch das wurde verworfen!

Ralph diskutierte das Problem ausführlich im Norwegen-Angelforum. Hier kristallisierte sich heraus, dass die meisten die lange Fähre (für diejenigen, welche in die Provinz Hordaland wollten die Fähre direkt nach Bergen) bevorzugten. Da redete man von Fährpreisen von über 1100 € incl. Kabine hin und zurück pro Pkw (VW-Bus mit Anhänger) mit 6 Personen von Kiel bis Oslo, bzw. von Hirtshals nach Bergen. Uff!!!
Das hörte sich nicht preisgünstig an.
Man begründete das mit einem ausgeruhten Ankommen am Ziel. Alle der erfahrenen "Norgis" haben schon mal die Strecke von Kristiansand in Richtung Bergen auf sich genommen. Sie sagen, dass man für die etwas über 500 km-Strecke durchaus 10 Stunden kalkulieren sollte. Bei der Ankunft ist man geschlaucht und der erste Angeltag verlebt man wie in Trance.

Aber was jetzt?

Ihr könnt mir glauben, das Thema war bis zum jetzigem Zeitpunkt, welches uns den meisten Kummer bereitete. Ihr müsst bedenken, dass wir so günstig wie möglich nach Norwegen kommen wollen, und wenn es geht, auch so viel Fahrstrecke wie möglich einsparen wollen. Also wieder mal einen Spagat!
Abgesehen davon kam auch keine Fähre nach Bergen in Betracht, da diese nur sonntags, dienstags und samstags in Hirtshals los fährt. Hier kamen wir nicht mit unserer Hüttenbuchung (samstags, ab 16:00 Uhr) überein.
Aber die Fähren möchte ich später noch einmal erwähnen.

Es wurde lange überlegt, und ich möchte das Thema hier auch nicht überstrapazieren. Ich stelle Euch jetzt unsere Endlösung unserer An- und Abreise vor:

Nach weiterem langen Suchen wurde festgestellt, dass man mit Colorline eigentlich etwas günstiger weg kommt. Aber zu unserem Erstaunen war für unseren Termin (03 September 2011 und 10 September 2011) alles belegt. Das haben wir bei einer Email-Anfrage auch bestätigt bekommen. Alles belegt! Bedenkt: Wir haben jetzt den 16 Feb. 2011.
So war es. Da blieb uns nur noch 'Fjordline'; und ein bisschen Panik kam auf. Es musste möglichst bald gebucht werden!

So konnten nach langem Suchen bei fjordline.de endlich annehmbare Preise gefunden werden.

Folgendes wurde bei Fjordline gebucht:

Hintour: Hirtshals - Kristiansand

Am Freitag, dem 02 September 2011, Abfahrt: 18:15 Uhr - Ankunft in Kristiansand: 20:30 Uhr.

Für 2 Pkw und 1 Anhänger und 9 Personen.

Ein Pkw mit 5 Personen kostet 98 €. Der Pkw mit Anhänger und 4 Personen kostet 188 €.

Also hin haben wir einen Gesamtpreis von 283 € für 2 Pkw, 1 Anhänger (4,50 m) und 9 Personen.

Rücktour: Stavanger - Hirtshals

Am Samstag, dem 10 September 2011, Abfahrt 21:00 Uhr - Ankunft in Hirtshals: am Sonntag, dem 11 Sept., 09:00 Uhr.

Für 2 Pkw und 1 Anhänger und 10 Personen.

Ein Pkw mit 5 Personen kostet 150 €. Der Pkw mit Anhänger und 5 Personen kostet auch 150 €.

Also belaufen sich die kosten für die Rücktour auf einen Gesamtpreis von 300 € für 2 Pkw, 1 Anhänger und 10 Personen.

Unterm Strich haben wir Fährkosten von insgesamt 583 €. Für jeden Teilnehmer etwa 60 €, ohne Versicherung und alles nur mit Komfortsitzen; ohne Kabinen.
Wir haben sofort per Mail gebucht und 2 Std. später die Bestätigung bekommen.

Geschafft!

Aufmerksame Leser haben bemerkt, dass wir zum Teil immer noch mit 5 Personen im Pkw sitzen. Ja, das stimmt. Da wird noch dran gefeilt. Wir überlegen, dass einer für 128 € zurück fliegt. Aber dass ist noch in Arbeit.

So manch einer wird sich hier sagen: Was für ein Aufwand; und dies für eine Woche in Norwegen.
Und was sollen wir sagen? Ja, stimmt. Ein irrer Aufwand. Und zu allem Überfluss wird die Woche in Masfjorden vermutlich nur so an uns 'vorbeifliegen'.
Aber: Diese Woche in Masfjorden wird uns keiner mehr nehmen, egal wie alles verläuft!!!!

8.) Fliegen nach Bergen

Aber noch mal einen kurzen 'Abstecher' zum Fliegen. Wenn das ganze Material nicht wäre, was man so mit sich schleppt. Aber die Flugkosten halten sich in Grenzen. Ein Hin- und Rückflug von Düsseldorf nach Bergen ist schon für ca. 170 € zu bekommen, je nach Zeitpunkt des Fluges.
Im konkreten Falle bei Josef, der ja nur einen Hinflug nach Bergen hat, können wir folgendes berichten:
Der Flug geht am Sonntag, dem 04.09.2011, um 07:00 Uhr, in Düsseldorf los. In Kopenhagen wird zwischengelandet und gegen 13:30 Uhr endet der Flug in Bergen. Der Flug kostet 124,17 €, wobei noch eine Servicepauschale von 3,49 € bezahlt werden muss. Der Flug wurde über opodo.de gebucht.

9.) Die Angel-Grundausrüstung

Ja, die Ausrüstung!! Um es vorweg zu nehmen. Da waren wir vielleicht etwas zu schnell bzw. zu voreilig.

2 Wochen nach dem wir uns entschieden haben, dass wir diese Norwegentour angehen, sind wir in den Angelladen und wollten uns die Grundausrüstung besorgen.
Angeregt von 'Youtube'; hat man da schon Fische im Kopf, die es real wohl nicht geben werden. Wir hoffen aber bis heute hin, dass sie es doch werden.

So sind Helmut, Rene und Ralph in den Angelladen unseres Vertrauens.

Anmerkung: Wir wohnen hier in Heinsberg (bei Aachen). Somit sehr grenznahe. Wir haben hier im Bereich in
der Niederlande (von uns aus kurz vor Roermond) einen großen Angelladen mit einer großen
Vielfalt. Zum Teil mit Ebay-Preisen aber oft noch darunter!
Hier das Portal vom Angelladen (auf Deutsch übersetzt).

Es war Dezember. Der Verkäufer sagte uns, dass die Saison für das Norwegenangeln verkauftechnisch jetzt vorbei sei und er super Angebote an Bootsruten habe. So kauften Rene und Ralph je eine 'Okuma Solterra'. Das sollte wohl nach Aussage des Verkäufers das Beste sein, was es zurzeit auf dem Mar
kt gibt.
 
 

 

Wir kannten diese Marke nicht und erst recht nicht diese Rute! Aber im Nachhinein haben wir festgestellt, dass es sich wirklich um eine gute Bootsrute handelt.
Wir haben diese Rute für 69 € bekommen. Natürlich neu. Der Verkäufer nannte einen offiziellen Verkaufspreis von über 400 €. Naja, wenn das mal stimmt.
Zu Hause angekommen haben wir im Internet geforscht und diese Rute im günstigstem Falle für 136 € gefunden. Aber tatsächlich auch für 375 €.

 

Helmut kaufte andere, kürzere, aber auch hochwertige Rute mit 50 lbs für 30 €. Die Marke weiß ich jetzt nicht mehr.

Im Verlauf wurden von den anderen dort auch Ruten gekauft. Aber das hier im Einzelnen aufzuführen würde Langeweile in meinen Bericht bringen.

 

Im Nachhinein hätte ich doch lieber eine 30 lbs-Rute. Dies ergab sich beim weiteren Forschen im Internet. Eine 50lbs-Rute ist für den Bereich Bergen eigentlich überdimensional. In Foren schwört man immer wieder auf die 30lbs-Ruten. Hier soll man viel mehr Gefühl für den Fisch haben!

 

 

 

Bei den Rollen zeigte man uns im Angelladen die 'D.A.M. Power Pirate'.

 

Man bot uns diese Rolle für 49 € an. Das schien günstig, aber wir warteten erst einmal.
 

Zu Hause angekommen wurde sofort das Internet durchforstet und man fand diese Multirolle für 33 €. Davon wurden sofort 3 Stück geordert, so das jeder ca. 35 € incl. Versandkosten bezahlte.


Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass es sich um Linkshänderrollen handelte. Aber wir haben die Rollen mal montiert und kamen damit sehr gut zurecht. So gut, dass wir uns das anders eigentlich gar nicht vorstellen konnten. Wir werden sie erst einmal behalten!


So hatten Rene, Helmut und Ralph die Grundausrüstung für das Bootsangeln. Ralph hat noch eine weitere große, robuste Multirolle ohne Zählwerk, die als Ersatz dienen sollte. Ansonsten werden wir noch einiges aus unserem vorhandenen Sortiment mitnehmen.


Aber bis zum Abfahrtstermin werden bestimmt noch einige Erkenntnisse dazukommen und bestimmt wird das Sortiment noch erweitert.


Giovanni hat sich mittlerweile auch schon adäquat und meines Erachtens sehr hochwertig ausgerüstet. Siehe hier.
Die anderen werden sich wohl noch bemühen müssen.


So ist, was die Ausrüstung angeht, Mitte Februar 2011 der Stand der Dinge.

Ja, auch Stand der Dinge für alles andere. Jetzt bin ich hier ganz aktuell. Es gibt immer noch einige Unbekannte:

- Wie funktioniert die Fahrt in Norwegen?

- Auf dem Hinweg sind 9 Personen in zwei Pkw und auf dem Rückweg 10 Personen in 2 Pkw.

- Das fehlende Know-how, was das Angeln angeht.

- Das unbekannte Angelrevier. Aber da haben wir ja zum Glück 'Angelzicke'. Da kommt bestimmt noch was.

- Und sonst noch so ein paar Kleinigkeiten.

Wir haben festgestellt, dass sich eigentlich immer alles so mit und mit aufklärt und auch gelöst werden kann.

So auch solche Dinge wie:

- Bezahlung der Maut

Hier konnten wir von "Norwegenerfahrenen" (nicht nur Angler) erfahren, dass es so kleine Geräte gibt, welche im Pkw liegen, womit die Maut elektronisch abgebucht wird. Da gibt es auch was mit Vorausbezahlung. Aber das wird auch geregelt. Damit haben wir noch Zeit.

- Kosten in Norwegen

Das Leben in Norwegen ist teuer. Uns wurde angeraten so viel wie möglich mitzunehmen. Auch Alkohol sollte von zu Hause mitgenommen werden. Aber Achtung!!! Hier gibt es Zollbestimmungen; insbesondere für Alkohol. Da gehe ich aber noch drauf ein.

- Weitere Angelausrüstung (Kleinteile, Pilker etc.)

Hier wird uns das Norwegen-Angelforum noch lange beschäftigen. Ich zähle auch auf 'Wiebke'. Gekauft wird wahrscheinlich im Internet. Mancher verkauft bei Ebay seine Ausrüstung oder große Teile davon. Hier stimmt der Preis dann.

- Gastankstellen (LPG) in Norwegen

Da wissen wir auch schon, dass das Gastankstellennetz ganz o.k ist. Ich habe in meinem Navigationsgerät auch ein europaweites Gastankstellenverzeichnis, welches uns das Finden hoffentlich erleichtern wird. Es scheint sogar etwas günstiger als hier in Deutschland oder sogar in Holland zu sein. Wir haben nachgeschaut: Im Februar aktuell umgerechnet ca. 0,68 €/Liter.

So, heute ist der 18 Februar 2011. So weit, so gut. Ich hoffe, ich bin nicht zu sehr in die Einzelheiten gegangen.

Manchmal könnte ich Euch zu den einzelnen Punkten soviel schreiben, dass ich Gefahr laufe, die

Schreibstruktur zu verlieren. Manche werden sich wahrscheinlich Fragen: 'Welche Schreibstruktur?'

Wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über.

10.) Einreise- / Ausreisebestimmungen (was ist zu beachten?):

Wir versuchen an dieser Stelle die Einreisebedingungen und Zollbestimmungen nach Norwegen zusammenzufassen. Wir möchten vorab aber darauf hinweisen, dass wir keinerlei Gewähr für die hier gemachten Angaben machen können. Wir werden versuchen, die Angaben an dieser Stelle nach besten Wissen und Gewissen zu machen. Stand: Februar 2011.

Wir werden uns jedenfalls danach richten.

Einreisebedingungen und Zollbestimmungen (Stand: Februar 2011) nach Norwegen mit der freundlichen Unterstützung des ADAC.

Ausreisebedingungen und Zollbestimmungen (Stand Juni 2006) aus Norwegen.

Danach darf man also max. 15kg Salzwasserfisch + 1Trophäenfisch aus Norwegen ausführen.

11.) Preise in Norwegen

Hier die wichtigsten Preise im teuren Norwegen (Stand: 19.08.2011):

- Benzinpreise (Quelle: ADAC-Online -kein Link möglich, da eine Mitgliedschaft erforderlich ist-)

- Bleifrei Normal = gibt es nicht

- Bleifrei Super (95) = 14,25 NOK = ca.1,90 €

- Bleifrei Super plus (98) = 14,25 NOK = ca.1,90 €

- Diesel
= 12,80 NOK = ca. 1,75 €

- LPG (Autogas) = ca. 0,80 € (Regional unterschiedlich) (Stand: September 2011)

- Maut

(Quelle: ADAC-Online -kein Link Möglich, da eine Mitgliedschaft erforderlich ist-)

- Für die Strecke Kristiansand nach Masfjorden habe ich beim ADAC eine Route planen lassen.
Hiernach fallen insgesamt 30,62 € Maut an.

Die Maut haben wir durch eine Online-Registrierung bei 'www.autopass.no' "Zahlung für Besucher" durch Vorauszahlung über eine Kreditkarte von 300 NOK (Ca. 40 Euro) pro Pkw geleistet.
Siehe hier
Oder siehe das Info-Prospekt: Informationsbroschüre
Dieses System wird von 'Norgis' sehr empfohlen.

Hier noch ein Hinweis: Die uns tatsächlich angefallenen Mautkosten werden unter Punkt 15 (Preise) benannt.

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12.) Materialveränderung nach einem halben Jahr:

So, ich mache jetzt einfach mal einen Zeitsprung zum 01. September 2011.

In der Zwischenzeit hat sich materialtechnisch einiges getan. Einige Sachen wurden wieder weggegeben und andere wurden angeschafft. Dies ergab sich aus einer fortlaufenden Informationsgewinnung.
Ich kann es nicht oft genug anbringen. Unsere Leitperson 'die "Angelzicke" aus dem NAF (Norwegen Angelforum) hat uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden und dafür sind wir ihr sehr zu Dank verpflichtet.

Meine letzten Eintragungen hier waren in etwa im Februar. Jetzt ist es Mitte September und wir haben unseren ersten Norwegenurlaub hinter uns. Ehe ich auf die Tour eingehe, möchte ich kurz auf die wesentlichen Geschehnisse zwischen Februar und September eingehen:


Der Informationsfluss zwischen der norwegenerfahrenen Angelzicke und mir war in der gesamten Zeit ungebrochen. Auf meine Fragen antwortete Angelzicke ausführlich, ehrlich und geduldig.
Ich leitete diese Informationen an die anderen Mitwirkenden weiter.


Angelzicke schickte uns sogar ein Paket mit viel Anschauungsmaterial. Pilker, Grundbleie, Montagen, Angelvideos etc.
So war es dann irgendwann soweit, dass unser theoretisches Wissen schon recht beachtlich war.

Daraus ergab sich, dass noch folgende Dinge angeschafft wurden:

Was die weiteren Anschaffungen betrifft, hätte ich meinen Bericht oben, bei der Materialbeschreibung, ändern können, und die angegebenen Materialien gegen die neu angeschafften Sachen austauschen können. Aber das habe ich bewusst nicht getan. So kann man auch sehen, welche Veränderungen sich ergeben, wenn man sich informiert. Man soll hier auch herauslesen, dass Fehler begangen wurden.


 

 

Floatinganzug:

 

 

Dieser stellte sich als einer der wichtigsten Anschaffungen heraus. Auch wenn ich bezüglich der Anschaffung anfangs recht skeptisch war, kann ich jetzt nur sagen: 'Jungs und Mädels fahrt bloß nicht ohne Floater.

 

Warum? Das erkennt Ihr im eigentlichen, nachfolgenden Reisebericht.

Wir haben uns in der Mehrzahl zu den Floatinganzug 'Team Norway II', Modell 320015 entschieden und haben bei einer Mehrfachbestellung einen Rabatt bekommen. 109 € sollte dieser kosten und für 100€ haben wir ihn bekommen.
Wir waren in Norwegen sehr zufrieden mit diesem Floater.
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- Material hinter dem Schnurende:

In diesem Bereich waren wir mit Unterstützung von 'Angelzicke' sehr kreativ. Wir haben viel selber gemacht. Wir 
haben uns für die Herstellung der Pilker eine Bergmanngußform besorgt und haben die Bergmänner selber gegossen. Genauso haben wir uns Kautschukmasse besorgt und drei eigene Pilker gegossen. Einen, welcher von Angelzicke kreiert wurde, einen sogenannten 'Dänen' und einen bananenförmigen Pilker, den wir letztlich vor Ort aber nicht gebraucht haben.

 

Warum? Folgt später. 


Wir haben uns Blei und Zinn besorgt und das lustige Gießen konnte beginnen. Das klappte super.

Anleitung für eine Kautschuk-Gußform hier Autor und Ersteller: Ralph Schmitz

Mit Airbrush und Pinsel wurden die Farben und die letzten Feinheiten ausgeführt.

 

 

 

 
Des Weiteren haben wir alle weiteren Materialien: Einzelhaken, Drillinge, Vorfächer, Oktopusse, Leuchtschlauch, Makrelenvorfächer, Makks, Wirbel, Schnelleinhänger etc. im Internetshop oder bei Askari besorgt. 
 
Bei größeren Bestellungen macht eine Bestellung bei Askarisinvoll. Insbesondere was das Meeresprogramm angeht, 
 
Sinn, da sich dann der Einzelpreis halbierte!
An zwei Tagen wurden Vorfächer gebunden und an drei Tagen wurden Pilker gegossen. Mit der Farbgebung habe ich mich beschäftigt, da das Airbrushen mein Hobby ist.

So wurden für 10 Leute insgesamt ca. 120 Pilker gegossen und ca. 100 Grundbleie in den Gewichtsklassen von ca. 300g, 600g und 800g.

Gummifische hat sich jeder selber besorgt. Manche auch zu wenig. 
Beim nächsten Mal habe ich mindestens 20 Gummifische in den Größen 10 bis 20cm mit 10-40g schweren Jigköpfe dabei.
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Schnüre:
Da möchte ich nicht so sehr auf alles eingehen, da die Spanne der Anschaffungen doch sehr breit war. Von der 
0,17 mm Berkley Whiplash bis zu Schnüren, die mit 0,45 mm ca. 56 kg Tragkraft hatten, war alles vertreten. 
Das Einzigste, was Erwähnenswert ist: Wir haben uns insgesamt 3000 m 'Hemingway-Schnur' gekauft. Die Dynasteel war für das Pilken gedacht und machte auch keine Probleme. Aus unserer Sicht: Empfehlenswert. Im Sommer 2011 war diese in den Farben Anthrazit und Gelb im Angebot (30%), so dass wir die 1000 m für ca. 50 € bekommen haben. Wir haben uns für den Typ 16 (für das Pilken/Speedpilken) in der Farbe Anthrazit entschieden.
Homepage für die Hemingway Schnüre (Fabrikverkauf).
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Rollen:
Die oben abgebildeten Rollen sind zum Teil wieder verkauft worden, oder liegen in irgendeiner Ecke (Wo wird man so etwas wieder los?). Wie oben bereits beschrieben, wurde mit zunehmender Informationsgewinnung festgestellt, dass der 'Billigkram' nichts taugt.

So sind dann auch hochwertigere Rollen für die Tiefe angeschafft worden:
z.B. : Die 'Penn Senator' oder ähnliche in der gleichen Klasse angeschafft worden.
Für das Pilken sind z.B. die "Penn Fierce" oder gleichwertige Rollen angeschafft worden.
Nicht das Beste der Welt, aber ordentliches Material. Hierüber gibt es im Nachhinein auch nichts Negatives zu berichten.

Ich persönlich und noch ein zweiter aus der Truppe haben uns für eine Multirolle ohne Schnurführung entschieden. Ich kann Euch sagen, ich habe es nicht bereut. Auch als Anfänger ist eine solche Multi zu händeln. Auch die anderen waren im Verlauf des Norwegenaufenthalts von der Multi ohne Schnurführung überzeugt.
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Sonstiges:
Im Internet, insbesondere im NAF wurde viel gelesen. Ich persönlich entwickelte immer mehr Interesse an einem Echolot. So fing ich dann an zu recherchieren. Was soll ich Euch sagen. Je mehr man nachforscht, je teurer werden die Dinger. Erst mal raus finden, welche Echolot sich überhaupt für die Fjorde in Norwegen eignen. Da fallen dann schon mal die Geräte unter 400 € weg. Dann die Frage, welches Echolot taugt wirklich was. Wenn schon so viel Geld, dann auch was brauchbares.

Suchen, suchen, lesen, querlesen, weitersuchen und plötzlich bleibt da nur noch das Lowrance HDS5 übrig. Und da es dann nur noch 100 € ausmacht ist es das HDS5 mit Kartenplotter.
 
 

Das sind dann mal eben
- 700 € für das Gerät.
- mit 200/83 kHz Geber 759 €.
- mit mobilen Zubehör (Geberstange, Batterie -10Ah-, Thing/Big Echolottasche)

  ca. 870 €.
Soviel Kohle war nicht angedacht. Meine Frau wäre mir auf dem Kopf gestiegen. Da hat sich Dennis eingeschaltet, der auch Interesse hatte und hat sich zur Hälfte an dem Gerät beteiligt.
Das macht auch Sinn. Denn man muss sich darüber im Klaren sein, dass das Ding ca. 350 Tage im Jahr in der Ecke steht.
Dann kam noch das: 'wo kaufen'?
Hier wurde auch viel gelesen / quergelesen. Fazit war, dass ein Gerät aus dem Ausland aus technischen Gründen nicht in Betracht kommt. Es hätte in der USA oder auch in England ca. 150 € weniger gekostet. Aber wenn man im NAF mal querliest, ist die Gefahr, dass das in die Hose geht, sehr groß. Wir/ich wollen in Norwegen angeln und uns nicht mit dem Echolot herum ärgern. Nach dieser Devise haben wir das Gerät im Echolotzentrum, bei Herrn Schlageter bestellt. Er ist wohl der Oberguru, was Echolote angeht. Von ihm haben wir ein auf unsere Verhältnisse voreingestelltes Lowrance HDS5 bekommen.
Zum Lowrance HDS5, im eigentlichen Reisebericht später mehr.
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So, jetzt höre ich mal mit der Aufzählung der Anschaffungen auf.
Ich möchte Euch auch nicht Vorenthalten, dass es untereinander oberflächliche Reibereien und Ungereimtheiten gab, worauf ich hier aber nicht näher eingehen möchte, da es auch nicht sehr ausschweifend waren.
Möchte hier aber schon mal darauf hindeuten, dass der Großteil unserer Truppe nicht mehr mit 10 Leuten fahren würden.
Viele Dinge, was das Material angeht und was meine Andeutungen betrifft werden sich im Verlauf der eigentlichen Reiseberichterstattung noch ergeben.

Dann möchte ich hier mal mit dem Reisebericht beginnen.

Also los!!
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13.) Reisebericht

Masfjorden, vom 02. September 2011 bis zum 11. September 2011

So, los geht es.
Wie fange ich an? Mit der Abfahrt? Nein, etwas früher.
(... mir fällt immer wieder noch etwas ein. Wenn das so weitergeht werde ich die Speicherkapazität des Internets wohl an die Grenzen bringen. :lach)
Ich habe vergessen Euch das Problem mit dem Anhänger zu berichten.

Ich war der einzigste aus der Truppe, der behaarlich gegen die Mitnahme des Anhänger sprach. Die Anderen sahen keine Möglichkeit den Gepäckaufwand ohne Anhänger zu bewältigen. Ich sah die Möglichkeit; nicht nur, weil ich die Problematik mit dem Anhänger auf norwegischen Straßen sah, ohne je dagewesen zu sein. In einer einberufenen letzten Besprechung wurde das Thema angesprochen und ich rechnete auch vor, dass wir einen finanziellen Mehraufwand von ca. 350 € durch den Anhänger (Spritkosten, Inlandsfähren) haben werden. Die Inlandsfähren schlagen bei Gespannen ordentlich zu. Da kann ein Gespann schon mal teurer sein als 2 Pkw. An dieser Stelle wurde man in der Runde hellhörig und willigte unglaubwürdig einem Versuch ein. Wir einigten uns darauf, wenn der Gepäckraum im VW-Bulli und meinem Opel Omega Kombi nicht ausreichend sein sollte, kurzfristig den Anhänger mitzunehmen.
Fazit: Es klappte auch ohne Anhänger. Mein Omega mit Dachbox und der VW-Bulli reichten.

Dann noch etwas. Wir haben eine Gemeinschaftskasse eingerichtet. Davon wurden die im Vorfeld besorgten Lebensmittel gekauft und ein Startkapital für Spritkosten etc. erstellt. Es wurden davon für ca. 1200 € norwegische Kronen (Wechselkurs: ca. 7,49 NOK für 1 €) getauscht und nach dem Lebensmitteleinkauf hatten wir noch ca. 400 € Euros.
Den Einkauf haben wir für die ersten 2-3 Tage Norwegen getätigt. Im NAF hatte ich quergelesen, und gelesen, dass die Mehrkosten; abgesehen von Luxusartikel, wie Zigaretten, Alkohol, Süßigkeiten u.a., ca. 15% betragen.
Aber dazu später mehr.
Im Durchschnitt hatte jeder für ca. 200 € privates Taschengeld dabei.

So, jetzt aber.

 

 

 

Donnerstagabend, 02.09.2011 wurden bei Ralph die Fahrzeuge bepackt und am Freitagmorgen, dem 03.09.2011, ging es gegen 04:00 Uhr in Heinsberg los; und es ging gen Masfjorden.


Der Startschuss ist gefallen.


Von Heinsberg, über die A40, A43, A1 nach Hamburg, von da über die A7 zur dänischen Grenze.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Heinsberg, über die A40, A43, A1 nach Hamburg, von da über die A7 zur dänischen Grenze.

 

und am Freitagmorgen, dem 03.09.2011, ging es gegen 04:00 Uhr in Heinsberg los; und es ging gen Masfjorden.


Der Startschuss ist gefallen.


Von Heinsberg, über die A40, A43, A1 nach Hamburg, von da über die A7 zur dänischen Grenze.

Die 2 1/4-stündige Überfahrt mit der Schnellfähre verlief ohne besondere Vorkommnisse. Gegen 21:30 Uhr in Kristiansand von der Fähre runter und beide Pkw wurden aufgetankt. In Kristiansand gibt es offensichtlich nur 2 LPG-Tankstellen. Eine hat bereits ab 16:00 Uhr geschlossen. Die andere hat bis 22:00 Uhr geöffnet. Der LPG-Preis lag bei 5,80 NOK (ca. 0,75 €) und der Dieselpreis bei 12,80 NOK (ca. 1,70 €)
Vollgetankt und Suchtstillung (Rauchen) ging es dann weiter.

Was ich bis hierhin noch nicht erwähnt habe. Wir haben uns im Vorfeld für eine Alternativroute entschieden, welche wir vom ADAC bekommen haben. Diese führte uns nicht über Stavanger und Bergen (links an der Küste vorbei) zu unserem Ziel, sondern über das Landesinnere über das Städtchen Odda (B).

 

 

 

An dieser Stelle zur Strecke etwas mehr. Es ist erzälenswert.

Ja, ja, die 'Greenhorns'. Wer nicht hören will, muss fühlen!
Was die Fahrerei angeht habe ich mich ja in allen Richtungen informiert. Da war die Angelzicke, die mit Engelszungen auf mich einredete, da waren genügend Beiträge im NAF


... und wir wussten es ja wieder mal besser...


Nicht, dass wir die angekündigten Strapazen nicht glaubten. "Aber das, was für Andere doch sehr anstrengend ist, machen wir doch mit links; haha!"


Warum eigentlich diese Route?
Wir sahen, dass bei diese Route nur ca. 30 km mehr zu fahren war, und nur eine relativ kurze Fähre anstatt der zwei langen über Stavanger. So dachten wir uns, dass wir aus diesem Grunde mit der Inlandsroute besser wegkommen würden.


Ich glaube wir sind noch nie 500 km gefahren, die sich so hinzogen, wie es diese Strecke tat. Keine guten, sondern enge, norwegentypische Straßen bei Dunkelheit strengen sehr an. Nach 1,5 Stunden Fahrt lag immer eine Raucherpause an. Gefühlt waren es jedes Mal 150 km; aber in Wirklichkeit waren es nur 70 km.


Wir sind die Strecke gefahren. Aber zum letzten Mal!!! Jetzt wissen wir auch, warum man doch lieber die lange Fähre von Hirtshals nach Bergen bevorzugten sollen. Das nächste Mal sind wir auch dabei. Das ist sicher.


Die Inlandsfähre (von Kinsarvik nach Kvanndal) erreichten wir morgens, gegen 04:00 Uhr. Die erste Fähre fuhr jedoch erst um 07:30 Uhr. Also konnten wir die Zeit mit Schlafen verbringen (was man so Schlafen im Auto nennt). Jedoch wurden wir bei Sonnenaufgang mit einer atemberaubenden Kulisse entschädigt. Gewaltige Berge umgeben von weitläufigen Fjorden. Das war wirklich sehr beeindruckend.

 

Da reden wir noch heute von. Einfach toll.

 

 

 

 

Jetzt noch den Rest von ca.140 km bis zum Ziel. Mein Gastank leerte sich langsam. Unterwegs gab es kein LPG. Erst ca. 80km vor dem Ziel zeigte mein Verzeichnis im Navi eine LPG-Tankstelle. Die war leider zu und öffnete erst in einer Stunde. Darauf hatten wir keine Lust zu warten.
 

Also weiter:
Gegen 11:00 Uhr kamen wir ziemlich geschlaucht und mit leerem Gastank an unserem Ziel an.

 

 

... unsere Erwartungen, was unsere Unterkunft (Haus; siehe oben links) anging, waren mehr als erfüllt. Eigentlich war erst um 16:00 Uhr offizieller Einlass. Unsere Vermieterin, welche gerade bei der Hausreinigung war, ermöglichte uns schon um 12:00 Uhr das Haus zu beziehen. Dafür ein herzliches 'Dank schön'.

 

Fangen wir an dieser Stelle erst einmal mit dem 1. Tag (Samstag, der 03.09.2011) an:

Gerade den Motor vom Pkw nach der Ankunft abgestellt, kribbelte es uns in den Fingern; so müde wie wir waren. Erst mal zum Bootshaus und Boote inspizieren. Da es so bald wie möglich raus aufs Wasser gehen sollte, wurden erst mal die Angeln ausgepackt und klar gemacht. Der Schwiegervater der Vermieterin wollte dann um 14:00 Uhr die Bootseinweisung durchführen.

 

Zu Bemängeln gab es erst mal, dass es bei uns drunter und drüber ging. Der ganze 'Angelpröll' flog durch das Bootshaus. Man konnte es kaum betreten. Überall lagen unsere Sachen herum. Naja. Es ging schon recht unkoordiniert los. Nachdem das Bootshaus heftig auf dem Kopf stand und noch etwas Zeit bis zur Bootseinweisung war, konnte man sich dem Einzug ins Haus widmen und das Bett beziehen.

Dann aber den Floater an und auf 14:00 Uhr warten.

 

14:00 Uhr .... die Einweisung an unseren drei angemieteten Booten verlief unkompliziert und im gebrochenen Englisch doch verständlich.

 

An dieser Stelle kurz eingeschoben:

 

Die Boote:

Das 15 Fuß lange PVC-Boot (links) war mit einem 25 PS Außenborder und E-Start ausgerüstet. Auf dem Boot befand sich ein Garmin Fischfinder mit Kartenplotter. Welchen genau, weiß ich gar nicht mehr. Der arbeitete aber nur mit 200 khz.

Das rote Boot war 16 Fuß lang und mit einem 10 PS Außenborder bestückt.

Diese beiden Boote gehörten zum Haus.

Das dritte Boot (rechts), welches wir dazu gemietet haben, war 15 Fuß und mit einem 15 PS Außenborder bestückt.

 

Allgemein zu den Booten:

Das schwarze PVC-Boot war aufgrund des Steuerstandes (mittig) nur für 2 Angler angenehm zu Angeln und war soweit o.k. Das Problem war, dass das Boot sehr leicht war und nur auf dem Wasser auflag. Bei den starken Winden, die wir an unseren folgenden Angeltagen hatte, war die Drift mit diesem Boot noch viel schneller. Dafür mussten wir 2000 NOK / Woche bezahlen.

Das rote Boot war auch mit 5 Mann zum Angeln. Es war auch zuverlässig und o.k.. Dafür mussten wir 1500 NOK / Woche bezahlen.

 

Das blaue Boot war das 'böse Boot'. Die ersten drei Tage machte es regelmäßig Probleme. Es sprang morgens sehr schlecht an. Der Seilzug ist zweimal gerissen und einmal machte die Rückholfeder vom Seilzug schlapp. Insgesamt war es für uns 2,5 Tage außer Betrieb. Sehr ärgerlich. Auch wenn wir dann nur 1000 NOK anstatt der vorgesehenen 2000 NOK dafür bezahlen mussten. Es schränkte die gemeinsamen Aktivitäten auf dem Wasser erheblich ein.

 

Aber jetzt weiter:

Die Einweisung war gelaufen. Einige, nicht alle, wollten raus fahren, auch wenn der Koffer noch nicht ganz ausgepackt war. Was noch fehlte, war der Sprit. Ca. 800 m vom Haus entfernt war eine Tankstelle, die nur recht kurze Öffnungszeiten hatte. Aber das Tanken mit Kreditkarte war auch möglich. Also erst mal Sprit holen. 2Takt-Öl war zum Glück noch vom Vorgänger da. Nach dem Tanken ging es dann mit 2 Booten raus. Da ich die Gegend aufgrund der regelmäßigen Betrachtung der Seekarte zu Hause bereits theoretisch kannte, fuhren wir nach rechts auf das Fjord. Der Bootseinweiser (Schwiegervater unserer Vermieterin) zeigte uns zuvor auf einer Karte zwei Stellen, wo wir was fangen könnten. Aus unserer Bucht raus und dann einer der beiden Stellen angesteuert. Und los ging es. Nachdem die erste ca. 100 m tiefe Stelle gefunden war, sausten zum ersten Mal die Pilker in Richtung Grund. Plötzlich tauchten zwei Gruppen Grindwale auf. Wenn man es in freier Natur noch nie gesehen hat, ist es ein wunderschöner Anblick. Leider hatten wir keinen Fotoapparat dabei.

 

 

 

Gefangen wurde aber nichts. Auch nicht an der zweiten Stelle, die uns vom Bootseinweiser gezeigt wurde. Jetzt hatten wir doch Hunger und nach 2 Stunden ging es wieder zum Haus. Dort wurde erst einmal gegessen. Es gab Spaghetti Bolognese.

 

Aber was soll ich sagen; mich trieb es wieder raus. Leider fand ich niemanden für einen weiteren Angeltrip. Also, dann eben alleine. Um Sicherheitsfragen vorzubeugen. Ich habe seit Jahren selber ein Boot und habe eigentlich ausreichend Bootserfahrung. Auch das Fahren nach Kartenplotter war mir bereits geläufig.

 

Trotzdem gibt es eine Geschichte zu erzählen:

Ich bin dann mit dem schwarzen PVC-Boot; mit Kartenplotter bestückt, wieder raus. Der Wind hatte etwas aufgefrischt. War aber jetzt nicht gefährlich. Aus der Bucht raus, ca. 1 km nach Links an der Küste vorbei und haben dort angefangen zu gepilkt. Da ich von 'Angelzicke' eine schöne Geschichte über 'alles sieht irgendwie gleich aus' gehört habe, war ich so Schlau und habe mir die Gegend angeschaut und mir markante Punkte eingeprägt; dachte ich. Nach ca. einer Stunde Angeln und zwei neuen Driftansätzen und eintretender Dämmerung entschloss ich mich ohne Fisch wieder rein zu fahren. Rund geschaut 'wo bin ich?', sah alles etwas seltsam und vor allem gleich aus. Nach den vergangenen Drifts und der Windrichtung war ich mir dann doch recht sicher, wo ich wieder zurück musste. Ja, war ich. Und los. Kopf kratzen und 'nö, hier war es nicht'. So bin ich dann ca. 10 Minuten durch die Gegend gefahren und wurde mir immer unsicherer.

 

Fazit: Ich wusste nicht mehr wo ich war. Der Wind wurde auch immer frischer. Tolle Wurst. Jedoch konnte ich mich mit dem Kartenplotter wieder am Haus einfinden. Mal ehrlich: Ohne Kartenplotter hätte ich es nicht mehr gefunden.

 

So ging der Samstag mit einer lockeren Trinkung (warmen Slivovitz) zu Ende.

 

2. Tag (Sonntag, der 04.09.2011):

Am Sonntag begann der Tag bei regnerischem und windigem Wetter zweigeteilt.

Giovanni, Peter, Heinz und ich fuhren los, um Josef vom Flugplatz abzuholen. Diese Aktion wollten wir mit einem Bergenbesuch kombinieren. Die anderen widmeten sich dem Angeln.

 

Also sind wir gegen 06:30 Uhr in Richtung Bergen losgefahren. Nach 2 Stunden Fahrzeit konnten wir in Bergen parken (gut 2 Stunden schlappe 10 Euro). Von dort sind wir direkt los zum Fischmarkt. Von diesem waren wir aber leider recht enttäuscht. Es waren nur 3 Fischstände und zwei weitere Verkaufsstände vorhanden. Die Preise waren auch nicht unbedingt moderat. Das Wetter war mäßig. Stark bewölkt mit Regenabschnitten. So haben wir uns die nähere Umgebung angeschaut und Fotos geschossen.

 

 

 

Die Stadt Bergen hat uns sehr gut gefallen. Wir sind dann mit der Standseilbahn (Floiban), welche ca. 150 m vom Fischmarkt entfernt war nach oben, die Stadtberge hinauf und hatten dabei Glück. Normalerweise kostet die Hin-und Rückfahrt 70 NOK. An diesem Tag war nur der halbe Fahrpreis fällig.

 

Die Fløiban in Bergen ist eine der bekanntesten Attraktionen Norwegens. Die 5-6 minütige Fahrt mit der Standseilbahn brachte uns auf den 320 m ü.d.M. gelegenen Berg Fløyen von dem aus man eine phantastische Aussicht über die Stadt Bergen genießen kann, wenn das Wetter schön ist.

 

Aber vorher noch eben einen 'Kaffee to go'. 0,2 Liter einfacher Kaffee für schlappe 5 €.

 

 

 

Leider war die Aussicht von oben aufgrund des schlechten Wetters nur mäßig. Aber trotzdem hat sich die Standseilbahnfahrt, und auch der ganze Bergenbesuch gelohnt.

 

Hier ein Bild aus dem Internet (nicht von uns) mit der gleichen Aussicht vom Berg Floyen auf Bergen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                 ... und Giovanni oben auf dem Berg Floyen am dortigen Kiosk

 

 

So, langsam wurde es Zeit Josef vom ca. 18 km entfernten Flughafen abzuholen. Der sollte gegen 13:00 Uhr landen.

 

 

 

und es ging voller Verlangen zurück zum Angeln. Die Rückfahrt zog sich, was sicherlich mit dem unbändigen Angeldrang zusammenhing.

 

Angekommen; ab in die Floater. Die anderen waren draußen auf dem Fjord. Das blaue Boot stand für uns bereit. Zwar unbetankt und voller Wasser, aber es stand am Anlegeplatz. Heinz und ich betankten das Boot, Josef machte seine Angeln zurecht. Jetzt aber los.

 

Seilzug in der Hand. Ziehen; fester ziehen. Da ging nichts. Der Motor saß fest. Toll. Wie sehr ich mich geärgert habe, kann ich Euch leider nicht beschreiben. Ich kochte so dermaßen, dass ich, wenn ich ins Wasser gesprungen wäre, den Fjord um wahrscheinlich 2 Grad aufgewärmt hätte.

 

Die anderen angerufen, eine halbe Stunde gewartet, und dann haben wir das dritte Boot angehangen und ein Stück raus geschleppt.

 

 

Jedoch war bei dieser Aktion keine weite Fahrstrecke drin. Wir sind dann ca. 1 km weit Richtung Fjord. In Höhe einer Fischfarm haben wir ein paar Absenker gewagt. Beim zweiten Absenken des Pilkers blieb ich unten hängen. Hab ein bisschen mit der Rute (meine geliebte Spro Norway Expedition Jerkbait mit einer 4000 Penn Fierce Stationärrolle) gezogen; nicht übermäßig. Plötzlich war meine geliebte zweiteilige Rute eine dreiteilige verwandelt :grrrrrrr. Das obere Ende tauchte zu allem Überfluss auch noch in die Tiefe und da ich den Hänger nicht lösen konnte, war die Spitze für immer versenkt. Es war nicht mein Tag.

 

 

 

So angelten wir bei unserer weiter. Hier gingen die ersten Pollacken und Köhler an den Haken.

 

Geangelt haben wir nah am Ufer mit Twister und Gummifisch. Auch die Makrelen gingen zu Hauf an den Haken. Diese waren in großer Anzahl vor Ort.

 

 

 

Macht ja erst riesig Spaß. Aber nachdem 'die Getigerten' mehrere Vorfächer versemmelt haben und wir gar nicht richtig wussten, was wir eigentlich mit denen Anfangen sollten, wurden wir ruhiger, was das Makrelenangeln anbelangt.

 

 

 

 

 

Der Tag neigte sich zu Ende, und was die Angelei anging teilte sich unsere Gemeinschaft jetzt auch in zwei Gruppen. Ralph und Dennis waren eine Gruppe und der Rest eine zweite Gruppe. Aber insbesondere Ralph und Dennis zog es von Anfang an raus auf den offenen Fjord. Die liebe Angelzicke versorgte ihn im Vorfeld mit ihren Hotspots, dessen Sehnsucht danach in ihnen brannte. Die meisten der anderen gingen in dem Gummifischangeln vor unserem Haus auf. Das teilte ich von Anfang an nicht. Aber das schlechte Wetter (viel Regen und vor allem heftiger Wind) zwang mich auch in der Bucht zu bleiben und ich angelte mit den anderen vorm Haus.

Jedoch habe ich (Ralph) mein Ansinnen kund getan und man hatte auch Verständnis für mich. Man wollte ja auch raus auf den offenen Fjord. Doch der Drang war bei Ralph und Dennis viel stärker ausgeprägt.

Die Hotspots von 'Angelzicke', die ich fairnesshalber hier nicht zeige, waren ca. 6 km entfernt und waren mit dem roten Boot (10 PS) in einer halben Stunde (bei Halbgas) erreicht. Die erste Tour dort hin ging aber erst am nächsten Tag.

Sollte bei Euch Interesse an diesen Hotspots bestehen, dann bitte ich Euch, die liebe Angelzicke im NAF selber zu fragen. Sie hat sich dieses Wissen in vielen Jahren erarbeitet, und nicht ich. Somit soll es ihre Endscheidung bleiben, wem sie diese Hotspots preis gibt.

Der Tag klang mit einer kleinen Slivovitz-Aktion aus, die bei mir und Helmut bis um 04:30 Uhr morgens dauerte. Um 06:00 Uhr wieder raus. Puuh. So kenne ich mich gar nicht. :grins

3. Tag (Montag, der 05.09.2011)

Also, die Person, die ich da um 06:00 Uhr im Spiegel gesehen habe, kannte ich irgendwie nicht. Ich bekam sogar Angst vor dieser 'Leiche'. Das Wrack habe ich noch nie gesehen. Wenn der nicht synchron mit mir geblinzelt hätte, hätte ich vermutet, dass der bereits seit Monaten tot war. Der arme Kerl.

Helmut ging es glaube ich auch nicht anders. Bei ihm kamen noch -ich nenne es mal- 'motorische Störungen' dazu. Er brauchte doch etwas länger als ich um wieder seetüchtig zu werden.

Aber was soll es.

 

 

           Heinz                             Helmut                          Josef                   Christian Rene                           Thomas

 

wollten nach dem Erfolg vom Vortag weiter in unserer Bucht angeln.

Aber ohne Ralph und Dennis. Uns zog es raus, auf den Fjord. Es wurden noch zwei weitere gefunden,

 

                                          Ralph         Dennis                     Peter                         Giovanni

 

die auch an Angelzickes Hotspots ihr Unwesen treiben wollten.

 

Wir sind dann mit dem roten Boot (10 PS) los. Ca. 6 km ergaben bei Halbgas eine Fahrzeit von ca. 30 Minuten. Die von Angelzicke vorgeschlagene Drift funktionierte nicht ganz perfekt und wir haben zwischen 08:00 Uhr - 12:00 Uhr nur mäßig gefangen. Wir konnten 6 kleine bis mittelprächtige Köhler verhaften. Wir suchten vorzugsweise Stellen auf, die zwischen 100m und 150 m tief waren. Es gab tiefere Stellen (bis 220 m). Aber wir fühlten uns bei 100-140 m sehrwohl. Zumal unser theoretisches Wissen da nicht entgegen stand.

 

Hier kurz zu unserem Echolot 'HDS5'.

Ist doch klar, dass wir es benutzten. Aber wir konnten mit den Angaben auf dem Display noch nichts richtiges Anfangen. Bodenstrukturen waren gut zu erkennen und den Vorzug von Kanten war uns durchaus bekannt. Dazu möchte ich aber später noch mehr schreiben. Dann sollten sich da auch die Zusammenhänge ergeben.

Fazit: Die Vorzüge des HDS5 konnten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig nutzen.

 

Ja, wie gesagt, bis 12:00 Uhr nur mäßig gefangen. Aber trotzdem machte es allen auf dem Wasser mächtig Spaß. Und so machten wir uns zu einem weiteren Hotspot auf. Zu einer aussichtsreichen Seehechtstelle. Wir wollten uns mal dem Naturköderangeln widmen. Diese Stelle war nur etwa 600-700 m von unserer aktuellen Position entfernt, so dass wir uns dort schnell einfanden. Die Montagen wurden montiert und diese mit ganzen Makrelen bzw. Makrelenfetzen bestückt. Dann runter auf etwa 120 m. Leider war es dort auch sehr ruhig. Nach ca. 1,5 Stunden konnte Dennis einen kleinen Lump und einen mittelprächtigen Schellfisch verhaften. Sonst war nichts weiter.

Also nochmal zurück zur Köhlerstelle. Hier konnten wir innerhalb einer Stunde noch 4 weitere Köhler verhaften.

 

Aber an dieser Stelle gibt es doch noch was zu erzählen:

Von Angelzicke und auch in verschiedenen Threads im NAF wurde uns erläutert, wie die Köhler in den Köder (Pilker) 'reinknallen'. Hier erlebten wir doch erhebliche Abweichungen.

 

Am Nachmittag ließ ich meinen Pilker auf 140 m auf den Grund runter. Ich begann zu Kurbeln, hatte aber am Grund schon heftigen Widerstand. Widerstand in Form von einem 'gefühlten Hänger'. Daraufhin zog ich etwas fester an der Rute und kam dabei langsam vom Grund weg. Es fühlte sich en, als ob ich einen Pflanzenteppich erwischt hätte und jetzt ein nettes großes Stück hochziehe. Toll, 140 m. So pumpte ich meinen Pilker hoch. Oben angekommen stellte sich mein Pflanzenteppich als ein 75 cm Köhler dar. Der machte die ganze Zeit nicht einen Zupfer. Da war gar nichts mit heftiger Gegenwehr.

 

 

Kommt nicht immer alles so, wie man sich das vorstellt. Aber trotzdem; es war ein schöner Fisch.

So endete unser Tag in diesem schönen Angelrevier. Wir fuhren mit einem guten Gefühl rein. Am Haus angekommen präsentierten uns die in der Bucht gebliebenen Bilder von mehreren schönen Fischen. Hier waren auch 80er Pollacks und Dorsche dabei.

 

Nachdem die Schlachtbank gesäubert war, wurde ein leckeres Mahl gezaubert und wir setzten uns in gemütlicher Runde zusammen.

 

So verging dann ein gelungener 3. Tag.

 

4. Tag (Dienstag, der 06.09.2011)

Morgens um 06:00 Uhr wurde gefrühstückt.

Das Wetter war regnerisch, aber gegen 06:00 Uhr so gut wie kein Wind.

 

 

Mit 6 Mann und mit 2 Boote.

 

Christian und Rene sind wir dann wieder zur Köhlerstelle draußen im Fjord gefahren. Während der Anfahrt dorthin, kam jedoch immer mehr Wind auf. Leider stellte sich heraus, dass wir aufgrund des starken Wellenganges dort nicht angeln konnten. Dann haben wir einen weiteren Hotspot von Angelzicke aufgesucht. Diese hatte sie uns als Dorschstelle beschrieben. Diese Stelle lag windabgelegen. Aber leider konnten wir dort auch nichts fangen. Wir wurden aufgrund des starken Windes immer wieder schnell abgetrieben. Das machte irgendwie keinen Spaß.


Dann haben wir uns dazu entschlossen zu anderen Stellen zu fahren, in der Hoffnung, dass es in den bergumschlossenen Fjord nicht so windig ist. Weit gefehlt. Dort angekommen, schoss der Wind noch heftiger durch die Berghänge. Unser Echolot zeigte vielversprechende Stellen. Aber unsere Pilker kamen aufgrund der starken Drift nicht unten an.

 

Da es aufgrund des starken Windes keinen richtigen Spaß mehr machte, sind wir wieder ohne einen Fisch zurück zur Unterkunft.

 

Nachdem dann etwa 40 Liter Sprit verbraten waren und wir zu Mittag gegessen hatten, haben wir die Boote wieder aufgetankt und uns noch ein paar Stunden vor unserer Tür versucht. Hier lief aber leider auch überhaupt nichts.

Am Nachmittag haben wir dann aufgegeben.

 

 

 

5. Tag (Mittwoch, der 07.09.2011)

 

Das Wetter war sehr schlecht. Es regnete durchweg und der Wind war stärker als am Vortag.

So blieb uns dann nichts anderes übrig, als bei uns vor der Tür zu Angeln.

Heute war ein typischer Pollacktag. Wir angelten mit kleinen, 4 cm langen Twister bzw. mit Gummifische eine Stunde lang direkt bei uns am Steg, direkt an der Oberfläche bei voller Ebbe.


Es konnten ca. 6 schöne Pollacks verhaftet werden.

Am Nachmittag sind wir zu dritt wieder zu dieser Stelle und haben auf die gleiche Weise geangelt. Erst oben; ohne Erfolg. Dann hat einer von uns ausgeworfen und einen kleinen Gummifisch absinken lassen. Direkt ein 75er Pollack. Danach haben wir tiefer geangelt und noch 6 weiter Pollacke innerhalb einer dreiviertel Stunde gefangen.

So ging trotz schlechtem Wetters ein schöner und erfolgreicher Angeltag zu Ende. Kann man auf Fotos gar nicht wiedergeben.

 

 

 

An dieser Stelle etwas zu den Floatern.

Spätestens jetzt war uns klar, dass diese Floater Gold wert waren. Es hat den ganzen Tag auf uns eingeregnet und wir blieben alle pulvertrocken. Abgesehen von den ersten 10 cm an den Ärmeln (Handgelenk).

6. Tag (Donnerstag, der 08.09.2011)

Auch heute war es wieder regnerisch und windig.

Wir haben mittlerweile festgestellt, dass wenn es bei uns leicht weht, wir erst gar nicht zur Köhlerstelle von Angelzicke losfahren zu brauchen. Dort ist es, da dass es dort viel offener ist, viel windiger. So können wir uns den Sprit für die Boote sparen.

So haben sich Helmut, Giovanni, Heinz, Peter, Thomas, und Josef dazu entschieden wieder mal in unserer Bucht zu bleiben und dort ihr Glück zu versuchen.

Das war aber nicht die Welt von Dennis und Ralph.

Ralph, Dennis, Christian und Rene sind dann zu einer Stelle gefahren, welche von einem Gast des Hauses als sehr gut beschrieben wurde. Dort wurde von dieser Gruppe der Großteil der gefangenen Fische geangelt.

Da diese Stelle sehr gut mit Tiefenangaben beschrieben war, wurde diese Stelle mit unserem HDS 5 schnell gefunden. Die Fahrzeit betrug mit unserem rotem 10 PS Boot ca. 10 min. War aber in grober Richtung auch das Revier von Angelzicke.

Dort haben wir uns bei recht starkem Wind und damit auch schneller Drift dem Naturköderangeln gewidmet. Mehrere Stunden haben wir bei starkem Regen und mehreren Drifts erstmal nichts gefangen. Mehrere Male kamen wir uns mit unseren Vorfächern ins Gehege. Rene konnte einen kleinen Lump verhaften. Ca. eine halbe Stunde später hatte Ralph auch Biss. Beim Hochholen wieder mal kein Lebensanzeichen dessen, was unten am Haken sein sollte.

 

Oben angekommen war es dann ein kleiner Hai. Nah da haben wir 'Greenhorns' ja gar nicht mit gerechnet.

 

 

Oben angekommen war es dann ein kleiner Hai. Nah da haben wir 'Greenhorns' ja gar nicht mit gerechnet.

Das war es dann aber auch schon an Fängen.

Mittags sind wir dann zum Essen wieder rein gefahren. Die Leute, die am Haus ihr Glück versucht haben sind an diesem Tag 'Schneider' geblieben.

Nachdem wir die Boote klar hatten ging es dann los. Während der 30 minütigen Anfahrt frischte der Wind dann doch erheblich auf. Als wir ankamen waren die Wellen zwar nicht sehr hoch, aber es bildeten sich schon leichte Schaumkronen auf dem Wasser. Einer unsere Boote drehte nach Ankunft unverrichteter Dinge sofort wieder ab und steuerte unser Haus wieder an.

Die beiden anderen Boote blieben noch. Jedoch war es nicht allen geheuer auf den Booten, so dass wir nach ein paar schnellen und erfolglosen Drifts unverichteter Dinge auch wieder zum Haus zurückgefahren. Sehr zum Verdruss.

Den rechtlichen Nachmittag haben wir dann in unserer windgeschützten Bucht mit Makrelenangeln verbracht. Wir wollten Angeln und das Wetter machte uns ein Strich durch die Rechnung. Aber so ist Norwegen. Das habe ich schon aus dem NAF herausgelesen.

So ging dann ein nicht so geplanter Angeltag zu Ende. Wir hatten einen Haufen Getigerter, die wir schön säuberlich ausgenommen haben und zu unseren Fischbestand in der Truhe gelegt haben. Die sind für den Räucherofen gedacht.

Der Donnerstag war einer der schlechteste Angeltage.

7. und letzter Angeltag (Freitag, der 08.09.2011)

So, der letzte Angeltag stand an. Um 06:00 Uhr morgens heraus gesehen. Die Fahne am Haus unseres Vermieters hing schlaff herunter. Blauer Himmel schimmerte durch Quellwolken.

Jetzt oder nie.

Alle waren nicht zu überreden nochmals die Köhlerstelle von Angelzicke aufzusuchen.

Giovanni, Josef, Dennis und Ralph besetzten das rote Boot noch einmal. Rene und Christian das schwarze Boot. Letzter Versuch.

Das Wetter blieb zunächst sonnig und stabil. An unserer Zielstelle wehte ein leichter Wind.

 

 

 

Wir setzten zur ersten Drift an. Dennis schaute auf das Echolot (HDS5) und sah kurz vor Grund, bei ca. 90 m feine Striche auf dem Monitor.

 

Da haben wir unser Glück mal versucht. ... und ... auf 90 m angekommen, rappelte es an allen Ruten. Alle holten bei dieser Drift mindestens je 3 Köhler aus 90 m Tiefe hoch.

 

 

 

 

 

Nachdem die fast nicht zu erkennenden Striche auf dem Monitor nach links verschwunden waren, waren auch keine Bisse mehr zu verbuchen. Nach dieser Drift setzten wir eine neue Drift an.

Wir wussten mittlerweile, wie man die Sensibilitättsautomatik zur direkten Bedienung auf den Monitor zaubert, ohne das Sonarbild weg zu schalten.

 

Nach ausschalten des Motors erst mal ein Stück treiben lassen. Außer den Grundrissen der Bodenstruktur war nichts zu sehen. Nach 10 Minuten dann wieder diese kaum sichtbaren Punkte/feine Linien kurz über Grund. Was sollte das sein außer Fisch?. Jetzt wieder die Pilker runter. Ralph nahm sich die Zeit und spielte derweil was mit der Sensibilität am HDS5. Erst von der Grundeinstellung etwas weniger Sensibilität. Dabei verschwanden die Punkte gänzlich. Dann mal in die andere Richtung. Und siehe da, die feinen Striche/Punkte mauserten sich zu klaren und gut sichtbaren Flecken und großen Punkten. Dabei wanderten zwar die blauen, großen Bereiche an der Oberfläche nach unten. Aber die Anzeige in dem Bereich, wo der Fisch war, wurde klarer und deutlicher. Die Bestätigung kam von allen. Und an den gut gekrümmten Ruten war es ebenfalls zu erkennen.

 

Ralph lies seinen Pilker auch runter und beim Ablassen war der erste Köhler bereits eingestiegen. Es machte allen Spaß und die ersten Liedchen "So a schöner Tag, la, la, la, la, la." wurden angestimmt.

So haben wir noch mehrere Drifts hingelegt. Jetzt sind wir aber langsam im Bereich herum gefahren und haben unsere neuen Erkenntnisse mit dem HDS5 jetzt genutzt. Noch 3 Mal haben wir die Schwärme gefunden und auch jedes Mal mehrere Fische an Bord nehmen können. Jedoch waren es durch die Bank recht kleine. 45-50 cm. In diesem Rahmen hatten wir auch viele Aussteiger. Die Menge der Aussteiger belief sich so um die 30%. Aber wir konnten mit 4 Angler drei Kisten mit Köhler befüllen. Dabei haben wir nie mit Beifängern geangelt, sondern nur mit einem Pilker.

 

Wir waren uns einig. Unter diesen Umständen wäre die 15 kg-Marke wohl nach 3 oder 4 Tagen erreicht gewesen.

 

 

So sind wir am späten Nachmittag mit viel Fisch zurück zum Haus. Wir sind uns sicher, das HDS5 jetzt wesentlich besser im Griff zu haben. Übung brauchen wir sicher noch. Aber das Grundprinzip ist uns jetzt geläufig.

An dieser Stelle muss ich nochmals meinen Dank an Danny (im NAF 'Kossiossi') für seinen Thread 'Echolot richtig einstellen' bedanken.

Hier wurde uns ein Grundlagenwissen mitgegeben, welches wir jetzt zu schätzen wissen. Die Erleuchtung ist zwar erst am letzten Tag unseres ersten Norwegen-Angelurlaubes gekommen. Aber dies soll ja nicht unser letzter Urlaub in den norwegischen Fjorden sein und es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Nach dem ausgiebigen Schlachten, Einschweißen und Einfrieren klang der Tag dann in geselliger Runde aus.

8. Tag; Abreisetag (Samstag, der 09.09.2011)

Morgens wurde dann in Ruhe gefrühstückt und noch ein paar Worte mit dem Vermieter ausgetauscht, der leider die ganze Woche nicht da war und erst am Donnerstagabend zu uns stieß.

Nachdem die Pkw beladen waren ging es bei strahlendem Sonnenschein und völliger Windstille dann auf die Heimreise

(musste das sein? Die ganze Woche Wind und Regen und bei der Heimfahrt ..... grrrrrrrr)

 

 

 

              

                             ... zunächst mit der Seilfähre nach Masfjorden

 

 

 

 

         ...dann durch eine schöne Landschaft des Hordaland nach Bergen

 

 

 

 

               ... von dort über zwei Inlandsfähren nach Stavanger

 

 

 

       

        ... und von dort aus mit Fjordline 12 Stunden an der

 

                norwegischen Küste vorbei nach Hirtshals.

Auf der Fähre waren Schlafsessel gebucht.

 

Aber zunächst haben wir uns im geselligen Teil der Fähre orientiert und sind, wie auch immer im Club hängen geblieben.

 

Nachdem wir uns mit einem 0,4 Liter Glas Bier (45 NOK) versorgt haben und im Club Platz genommen hatten, fing auch schon eine Live-Band an zu spielen.

Durchaus anhörbar und nach dem 3 Glas Bier wurde nicht nur unsere Stimmung ausgelassener. Uns wurde im Vorfeld von dem berühmt-berüchtigtem Treiben auf der Fähre berichtet. 

Ja, jetzt wissen wir, was gemeint war.

 

Die Nacht in den Schlafsesseln war auch nicht der Renner. Kaum einer von uns konnte an Schlafen denken. Menschen mit unkoordiniertem Gaumensegel ließen kein Schlafen zu.

 

Am Sonntag, dem 11.09.2011, gegen 09:00 Uhr morgens, kamen wir dann pünktlich in Hirtshals an. So konnten wir dann die letzten 1000 km nach Heinsberg angehen, die wir auch souverän hinter uns gebracht haben.

 

Gegen 21:00 Uhr, haben wir unseren ersten Norwegen-Angelurlaub hinter uns gebracht. Im Grunde hat alles super geklappt, es waren keine nennenswerte Probleme oder Schwierigkeiten zu verzeichnen.

 

Ein toller Angelurlaub.

14.)  Fazit:

 

- An- /Abreise:

Wir sind auf dem Hinweg mit der kurzen Fähre (Hirtshals/Kristiansand) und dann quer durch das Inland von Norwegen gefahren.Hierfür haben wir mit Fährzeiten und Zwangsaufenthalt vor der Inlandsfähre 26 Stunden gebraucht. Das werden wir aufgrund der doch nicht unerheblichen Strapazen nicht mehr machen. Keiner von uns.

 

Genauso die Rückreise, die von Masfjorden, über Bergen und zwei etwas längeren Inlandsfähren nach Stavanger und von dort aus mit der Fähre nach Hirtshals ging. Diese ca. 7 stündige Fahrt durch Norwegen war nicht zuletzt, dass die Fahrt über Tag statt fand, wesentlich angenehmer. Aber 290 km in 7 Stunden sprechen für sich. Die Fährpreise für die beiden Inlandsfähren sind auch nicht kostenlos. (siehe am Ende: 'Preise in Norwegen').

Wir werden, sollte es wieder in den Bereich Bergen gehen, mit der Fähre von Hirtshals nach Bergen und zurück fahren. Auch die Befürchtung, dass es wesentlich teurer ist, stimmt letztendlich nicht, da Spritkosten und Inlandsfähren auch nicht billig sind.

 

 

- Angelei:

Wie Ihr ja gelesen habt, haben wir uns gut vorbereitet und es gibt eigentlich nichts Wesentliches zu verbessern. Der  Aha-Effekt beim HDS5 war spät. Aber er kam. Jetzt sind wir für die Zukunft gerüstet. Die unterschiedlichen Interessen, Angeln in der Bucht oder Angeln an den offensichtlich fängigen Stellen, störte einige etwas und man hat sich arrangiert, Was aber mehr ein 'Gruppenproblem' darstellt. Ich kann sagen, dass es uns in erster Linie Dank Angelzicke, aber auch dem NAF, materialtechnisch an nichts gefehlt hat. Unser Know How war nicht auf dem Stand von Anfänger.

Dazu gelernt haben wir aber auch.

Jedoch war es nichts Einschneidendes. Natürlich findet es beim nächsten Mal Anwendung.

 

 

- Angelgemeinschaft:

Unsere 10 köpfige Angelgemeinschaft funktionierte, für dass es so ein großer Haufen war, ziemlich gut. Reibereien waren auch vorhanden. Es herrschten unterschiedliche Ansichten über die Ordnung und Aufgabenverteilung der Gemeinschaftsarbeiten. Diese konnten nach ein paar Tagen dann auch behoben werden. Es gab Personen, bei denen man von Start weg recht skeptisch war, welche sich dann erfreulicherweise, in den wichtigsten Punkten als einer der angenehmsten Teilnehmer darstellten. Einiges Befürchtete realisierte sich jedoch. Aber unterm Strich funktionierte es gut. Ich muss hier aber ehrlicherweise auch sagen, dass, zumindest aus Sicht der älteren (45-62 jährigen) Teilnehmer, keiner mehr mit so vielen Leuten in dieser Form ein Norwegenurlaub verbringen wollen. Was einfach fehlte, und mit so einem Haufen auch nicht zu realisieren war, ist die gesuchte Ruhe. Also der Haufen wird in den nächsten Jahren sicher kleiner werden.

 

 

Alles in Allem:

Jetzt kann ich in großen Teilen nur von mir (Ralph) sprechen.

Ich bin jetzt 'Norgi'. So wie es wohl vielen langjährigen Norwegenanglern in der Vergangenheit widerfahren ist, ist es auch mir ergangen. Das beeindruckende Land, die Leute und die einzigartige Ausübung meines Hobbys an dieser Örtlichkeit haben mich in seinen Bann gezogen und lässt mich zumindest in den nächsten Jahren nicht mehr los.

 

 

 

15.) Preise:

Zum Schluss werden wir noch ein paar erlebte Preise in Norwegen aufzählen. Uns ist es so ergangen, dass wir in unmittelbarer Nähe einen Spar-Supermarkt hatten. Das nächste größere Geschäft war dann doch incl. Fähre ca. 40 km weit weg. ... und 40 km in Norwegen ..... Solche abgelegenen Geschäfte nutzen den Umstand des sogenannten 'Monopols' und ziehen noch etwas an den Preisen. So kostete z.B. ein Kopfsalat (den würden einige nicht mit den Fingern anfassen, um ihn in den Müll zu befördern) umgerechnet ca. 3 €. Die gefühlten Mehrkosten von 15%, welche ich im NAF heraus gelesen habe, können wir in keinster Weise bestätigen. Einiges Wenige stimmte, aber vieles, auch Grundnahrungsmittel lagen durchaus bei 200% und mehr über den deutschen Preis.

 

Aus diesem Grunde konnten wir uns hier kein reales Bild, was Lebensmittelpreise angeht, schaffen und ich berücksichtige diese Preise im Folgenden auch nicht.

 

Hier noch ein paar Preise (Stand: September 2011, bei einem Wechselkurs von 7,49 NRK/Euro):

 

- Kabelfähre in Masfjorden:  1 Person = 18 NOK (2,40 €)  Pkw = 49 NOK (6,54 €)

 

- Fähre Halhjem nach Sandvikvag (Strecke Stavanger - Bergen):

         1 Pkw 6m incl Fahrer + 3 Personen         356 NOK (47.50 €)

 

- Fähre Arsvagen / Mortoyika (auf der Strecke Stavanger - Bergen):

         1 Pkw 6m incl. Fahrer + 3 Personen   274 NOK (36,60 €)

 

- Mautgebühren: für Straßen, Tunnel, Stadt und Brücken - für 2 Pkw <3500 kg und max. 6 m = 626 NOK (83,58 €)

 

- Diesel (die Preisspannen sind Regional sehr unterschiedlich (12,10 - 14,50 NKR) )                                               

         Mittel 13,00 NOK ( 1,73 €)

 

- Auto-Gas (LPG)   (es besteht kein flächendeckendes Netz; also vorher recherchieren)                                      

         Mittel  6,00 NOK ( 0,80 €)

 

- Bleifrei Super                                                                                                                                                 

        Mittel 14,00 NOK (1,87 €)

 

- Tasse Kaffee (to Go) in Bergen        35 NO( 4,70 €)

 

- Bier auf der Fähre (0,4 Liter)            45 NOK ( 6,00 €)

 

- Frühstücksbuffet auf der Fähre Stavanger/Hirtshals (ist übrigens sehr reichhaltig und gut)      122 NOK (16,30 €)

 

-  Standseilbahn in Bergen auf den Berg Foyen  (lohnt sich)             70 NOK ( 9,40 €)

 

- Parken im Parkhaus in Bergen (ca. 3 Stunden)                      75 NOK (10,00 €)

 

 

 

 

16.) Schlußwort

 

So, hier muss ich mich für Euer Interesse bedanken, und dass Ihr es bis hier ausgehalten habt. Ich hoffe, wir konnte Euch einen  interessanten und amüsanten Einblick über unseren ersten Norwegenurlaub geben.

Viele Passagen scheinen zu lang. Aber wie ich eingangs bereits erwähnte, wollte ich hier wirklich alles ansprechen. Gelogen und verschönert wird überall in Internet sehr viel und das habe ich hier ganz sicher nicht gemacht.

 

Ich zeigte Euch hier nicht nur die großen Fische und die tolle Landschaft. Bei so einem Urlaub geht es um mehr.

 

Das drumherum gehört dazu und ist in den meisten Reiseberichten, wenn überhaupt, nur angekratzt. Hier nicht, wie ihr ja gelesen habt. Und sollten da noch Fragen offen sein, dann meldet Euch ruhig. Ich werde versuchen eure Fragen so ehrlich wie möglich zu beantworten.

 

Im Laufe der Zeit werde ich noch ein paar kleine Auffrischungen (weitere Bilder und Links hier einbauen). Leider hatte ich auch nur begrenzte Möglichkeiten im Bereich des Designs, da es sich um eine recht simple Homepage handelt.

 

Mich persönlich jedenfalls sieht Norwegen wieder.

 

Ihr erreicht mich im NAF oder mich/uns (Angelfreundehaaren).

 

Über einen Eintrag in unserem Gästebuch (unten) würden wir uns auch sehr freuen.

 

 

Danke!

Angelfreunde Haaren 09 e.V. 

 

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